Anlass CVP 60 Plus in der Alten Mühle Gams
Freitag, 29. Februar 2008

 

CVP Kantons- und Regierungsratskandidaten in Gams

Die Alte Mühle in Gams war Ort einer weiteren interessanten Veranstaltung der CVP Werdenberg im Rahmen des Kantons- und Regierungsratswahlkampfes 2008. Die Organisation 60+ hatte zu einem Informationsanlass mit den Regierungsratskandidaten Lucrezia Meier-Schatz und Armin Eugster und den Werdenberger Kantonsratskandidaten eingeladen.
Der gut besetzte Alte Mühle Saal bildete den Rahmen für einen Informationsnachmittag zu den Themenschwerpunkten Familie und Sicherheit. Helmut Kendlbacher, der abtretende Gamser Kantonsrat begrüsste die stattliche Anzahl Besucher mit ein paar einleitenden Worten zum bevorstehenden Urnengang.
Anschliessend übergab er das Wort Regierungsratskandidatin Lucrezia Meier-Schatz, welche als ausgewiesene Familienpolitikerin interessante Aspekte dieses alle betreffenden Themenkreises beleuchtete. So veranschaulichte Sie mit eindrücklichen Zahlen, was die gegenwärtige Entwicklung der Kinderzahlen für Auswirkungen, gerade auch für die Generation der Pensionäre hat. Anhand des Leistungsausweises der CVP Fraktion zeigte sie auf, dass Familienpolitik in Tat und Wahrheit eine Domäne der CVP ist und nicht von links. Um vorwärts zu kommen müssen für alle Beteiligten tragbare Lösungen angestrebt werden. Maximalforderungen bewirken das Gegenteil, eine Blockierung und damit ein Scheitern von Erstrebenswertem.
Regierungsratskandidat Armin Eugster, Fraktionschef der CVP im Kantonsrat, ging in seinem Referat näher auf das Thema Sicherheit ein. Müssen neue Gesetze her oder genügen die vorhandenen? Die Praxis zeige, so Eugster, dass die Gesetze da sind, jedoch deren Auslegung viel Spielraum lasse. Was dann in der unterschiedlichen Rechtssprechung von Kanton zu Kanton klar zum Ausdruck komme. Es nützen neue Gesetze nichts, wenn deren Durchsetzung nicht gewährleistet wird. So sei es ein höchst zweischneidiges Schwert, das Sparen zum höchsten Ziel zu erklären und gleichzeitg schärfere Gesetze zu verlangen, so Eugster weiter.
Im zweiten Teil wurde den Werdenberger CVP Kantonsratskandidaten die Möglichkeit geboten ihre politischen Schwerpunkte zu präsentieren. Diese nutzten die gebotene Gelegenheit denn auch um mit engagierten Voten für sich und ihre Anliegen Werbung zu machen. „Wir wollen uns der Bevölkerung zeigen, unsere Wähler sollen sich überzeugen können von unserem Können und wissen wem sie die Stimme geben“ brachte es ein Kandidat auf den Punkt „Denn bei den Wahlen gehe es um das Wohl des Kantons St. Gallen und nicht um Bundespolitik, auch wenn das einzelne Parteien nicht unterscheiden wollen oder können“
Den Abschluss machte eine offene Diskussion zwischen den Kandidaten für Regierung und Parlament und den anwesenden Gästen, welche es sichtlich benutzten die grossen und kleinen Probleme bei höherer Stelle zu deponieren. Auch hier zeigten die Kantonsratskandidaten einmal mehr ihre Vielseitigkeit, in dem sie den Gästen Kaffee und verschiedene Kuchen und Torten
servierten, letzteres aus der eigenen Backstube, wie nicht ohne Stolz bemerkt wurde.

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