Die "Herbstwanderung 2007" der CVP Werdenberg einmal anders:

Besichtigung Golfplatz Gams


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Die CVP als Partei des Fortschrittes und der Entwicklung nicht nur in Bildungsfragen, sondern auch in der Wirtschaft. Unter diesem Motto führte die diesjährige Herbstwanderung der Regionalpartei Werdenberg nicht in die Wälder und Berge, sondern auf den neu erstellten Golfplatz in Gams, der von der CVP Gams von allem Anfang unterstützt wurde. Eine stattliche Anzahl Interessierter, unter ihnen auch Nationalratskandidat Valentin Rehli aus Walenstadt, trafen sich zunächst im Restaurant Bahnhöfli in Gams, um sich aus erster Hand über den schon weit fortgeschrittenen Golfplatz Gams-Werdenberg informieren zu lassen.

In seinen Begrüssungsworten wies der Präsident der Ortspartei Gams, Franz-Xaver Lenherr, auf die teilweise heftige Diskussion hin, die der Abstimmung über das Projekt von regionaler Bedeutung in der Standortgemeinde vorausgegangen war. Er betonte, dass mit einem optisch reizvollen und wirtschaftlich erfolgreichen Projekt auch das Vertrauen jener Leute gewonnen werden sollte, die dem Golfplatz ablehnend gegenüberstanden. Jene lud er als Beispiel guter, direkter Demokratie ein, nun ihrerseits zum Nutzen aller auf den Erfolg des Projekts hinzuwirken.

Diese Gedanken nahmen anschliessend der Verwaltungsratspräsident der Golf Gams-Werdenberg AG, Helmut Kendlbacher, und Walter Bätscher, Präsident des Golfclubs Gams, auf, um die Entstehung, die Entwicklung und die Zukunft der Anlagen in Verbindung mit der Gemeinde und der Region zu beleuchten. Bietet dieser Golfplatz doch Chancen, welche im Moment erst erahnt werden können, an deren Erreichen jedoch viele motivierte Personen arbeiten, unter Einbezug aller Kreise, der Behörden, der Wirtschaft, des Tourismus und nicht zuletzt auch der Landwirtschaft. Alle Genannten konnten und können sich einbringen, um von dieser einmaligen Möglichkeit zu profitieren. Über den Golfplatz als Bauwerk informierte der leitende Ingenieur, Josef Linder von der Linder & Bokstaller AG aus Buchs.

Genau zum richtigen Zeitpunkt klarte der Himmel auf und konnte zum aktiven Teil der Veranstaltung übergegangen werden. Golf bedeutet nämlich nicht nur Bälle schlagen, sondern auch Bewegung zu Fuss bis zu 8 Kilometer weit auf einem Platz mit 18 Loch. Dies stand nun auch der Wanderschar bevor, wenn auch gegenüber dem Golfsportler in umgekehrter Richtung, und immer wieder unterbrochen durch Ausführungen von Walter Bätscher und Josef Linder mit Wissenswertem über den Bau des Golfplatzes und Reiz und Tücke des Golfsports. Welcher Gartenbesitzer hat nicht gestaunt beim Anblick des nur 10 mm kurzen Rasens auf den Greens. Dieses Staunen wurde dann noch grösser, als erklärt wurde, dass für den Spielbetrieb eine Grashöhe von nur 4 mm gefordert wird. Nun verstand man auch, warum eine 6 Kilometer lange, voll automatische Bewässerungsanlage notwendig war. Ein Gang durch den ansehnlichen Maschinenpark beschloss den Rundgang auf dem Golfplatz. Zuletzt hatten alle die Gelegenheit, sich auf der bereits eröffneten Driving Range im Schlagen von Golfbällen zu versuchen – ein nicht ganz einfaches Unterfangen, wie der Laie sehr rasch feststellen musste, zufrieden schon, wenn der Ball überhaupt getroffen wurde.

Mit vielen neuen Eindrücken kehrten die Teilnehmer nach Hause zurück. Ein herzliches Dankeschön geht an die Golfplatzverantwortlichen, die den Tag möglich gemacht haben.

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